| Verarbeitung | Die Blätter werden unter Sauerstoffmangel gehalten. Pflanzeneigene Enzyme wandeln einen Teil des Glutamats in GABA um; Phasen mit Luftzufuhr können folgen. Das ist keine „Oxidation ohne Sauerstoff“. | Teilweise oxidierter Oolong, meist kugelig gerollt. Oxidationsgrad und Röstung variieren; Dong Ding wird nicht zwingend ausschließlich über Holzkohle geröstet. |
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| Möglicher Geschmack | Gebackene Früchte, Brot, leichte Säure, manchmal auch Blüten. Die GABA-Verarbeitung legt kein einheitliches Geschmacksprofil fest. | Geröstete Varianten zeigen häufig Nuss-, Karamell- oder Gebäcknoten, leichter geröstete eher blumige Noten. Fragen Sie nach dem Röstgrad. |
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| Koffein und GABA | Enthält weiterhin Koffein. Ein höherer GABA-Gehalt in den trockenen Blättern belegt nicht, dass der Tee gegen Angst oder Schlaflosigkeit hilft. Milligramm je 100 g Blatt sind keine Tassendosis. | Enthält ebenfalls Koffein. „Sanfte Konzentration“ lässt sich nicht jedem versprechen. Empfindlichkeit, Zeitpunkt und Menge beeinflussen das Befinden. |
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| Einstieg in die Zubereitung | 4–5 g auf 100–120 ml, 90–95 °C, 10–20 Sekunden probieren und anpassen. Auch GABA-Oolong kann bitter werden. | 4–5 g auf 100–120 ml, etwa 95 °C, 15–20 Sekunden probieren. Platz zum Entfalten lassen; die Zahl der Aufgüsse ist nicht festgelegt. |
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| Fragen beim Kauf | Kultivar, Herkunft, Saison und Röstung. Bei GABA-Mengenangaben nach einer Analyse der Charge und den Einheiten fragen. | Herstellungsort, Kultivar, Saison und Röstung. Der Name Dong Ding allein sagt wenig über die konkrete Tasse. |
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