| Blattgut und Verarbeitung | Verwendet werden Triebe mit Blättern; der Pflückstandard hängt vom Produkt ab. Auf Welken, Rollen und Oxidation folgt die Trocknung. Bei der geräucherten Variante gehört Kiefernrauch zur Verarbeitung. Ungeräucherter Souchong wird ebenfalls außerhalb Chinas verkauft. | Knospen werden gewelkt, gerollt, oxidiert und getrocknet, ohne den für geräucherten Souchong typischen Räucherschritt. Reines Knospenmaterial bedeutet nicht, dass der Tee nur leicht oxidiert ist. |
|---|
| Duft und Geschmack | Geräucherte Varianten können an Kiefernrauch, Trockenfrüchte und Harz erinnern. Die Intensität variiert; der Rauch verschwindet nicht zwingend nach den ersten Aufgüssen. Ungeräucherter Souchong kann blumige, fruchtige und honigartige Noten bieten. | Oft blumig und honigartig mit Fruchtnoten. Der Geschmack kann sich mit ungeräuchertem Souchong überschneiden. „Golden“ im Namen bedeutet nicht, dass jede Knospe leuchtend gelb sein muss. |
|---|
| Zubereitung | Zum Einstieg: 3–4 g auf 120 ml bei 90–95 °C für 10–15 Sekunden. Im Becher: 2–3 g auf 250 ml bei gleicher Temperatur etwa 2 Minuten, dann die Blätter entfernen. Menge und Zeit nach Geschmack anpassen. | Die gleichen Rezepte eignen sich als Ausgangspunkt. Bei schwachem Geschmack heißeres Wasser oder etwas mehr Zeit versuchen. Beide Tees enthalten Koffein. |
|---|
| Kauf und Lagerung | Fragen Sie, ob der Tee geräuchert ist, wie er verarbeitet wurde und woher er stammt. Rauchgeschmack belegt keine Herkunft aus Tongmu. Geräucherten Tee dicht verschlossen und getrennt von anderen Tees lagern, damit diese kein Raucharoma annehmen. | Herkunft, Hersteller und Erntejahr erfragen. Tongmu-Knospentee kann teuer sein, doch weder hoher Preis noch goldener Flaum beweisen Echtheit. Eine kleine Probe hilft mehr als eine große Geschenkbox ohne vorherige Verkostung. |
|---|