Bai Mu Dan (白牡丹)
Archetyp: Maid in weißem Hanfu
Eine Maid in weißem Hanfu beugt sich über eine Pfingstrose: Zartheit, ein blumiger Atem, eine warme, süße Ruhe.
Geschichte
Bai Mu Dan — „weiße Pfingstrose“ — folgt im Weißtee in der Feinheit auf den Yin Zhen. Er besteht aus einer Knospe und zwei Blättern; die Knospen sind mit weißem Flaum bedeckt, die Blätter grau-grün oben und silbern unten. In der Tasse sieht das Blatt tatsächlich aus wie eine geöffnete Pfingstrose. Minimaler Eingriff — Welken und Trocknen; keine Röstung. Die Technik festigte sich in der Qing-Zeit in Fuding und Zhenghe.
Terroir
Fuding liefert ein „mondhafteres“, feineres Profil, Zhenghe ein honigigeres, dichteres.
Blatt
weiße Pfingstrose, Wiesenheu, reife Birne, eine weiche Süße lang, weich, hinterlässt eine blumige Spur im Hals
Eigenschaften
reich an Antioxidantien, mittlerer Theaningehalt; sanfte Anregung, gut für Nerven und Haut weich, warm, sich über Schultern und Brust verteilend; spürbar wie eine „mütterliche Umarmung“ niedrig bis moderat (25–40 mg)
Brau-Ritual
ein Gaiwan, 150 ml; 88 °C; 5 g / 150 ml. 15s — die erste Pfingstrose: ein blumiger Atem; 18s — der Höhepunkt: Wiesenheu, reife Birne; 25s — eine weiche Süße, eine warme Ruhe; 40s — eine lange Blütennote; 60s — das Finale — eine zarte Pfingstrosen-Spur.
Wann trinken
Tag und Abend. Frühling und Sommer. nach einem nervösen Tag, für eine mädchenhafte Zartheit, für ein Kind mit Erkältung