Fu Cha (茯茶)
Teebild: Goldene Blume
Fu Cha ist dunkler Tee mit Jin Hua, den „goldenen Blumen“: kleinen goldfarbenen Gebilden des Pilzes Aspergillus cristatus, auch als Eurotium cristatum bekannt. Meist wird er zu Ziegeln gepresst. Holz, getrocknete Kräuter und milde Süße gehören zu den möglichen Noten. Chinesische Verkoster nennen seinen typischen Fermentationsduft Junhua Xiang.
Geschichte
Fu Cha ist mit dem Teehandel Nordwestchinas und der Herstellung in Shaanxi verbunden, besonders in Jingyang und Xianyang. Auch Hunan ist ein wichtiges Produktionszentrum. Die Blätter können aus anderen Regionen stammen: Für Xianyang-Fu-Cha wird beispielsweise dunkler Maocha aus Hunan und dem Süden Shaanxis verwendet. Nach Vorbereitung und Pressen folgt Fa Hua, die Entwicklung der goldenen Blumen bei geeigneter Temperatur und Feuchtigkeit. Das ist ein Herstellungsschritt und von späterer Reifung zu unterscheiden.
Die Bezeichnung „Goldene Blumen“ beschreibt die kleinen sichtbaren Sprenkel im Tee. Betrachten Sie sie an der Bruchkante des Ziegels und beobachten Sie danach, wie sich die Blätter im heißen Wasser lösen. Bei der Auswahl zählen auch Duft, Geschmack und Angaben zum Hersteller.
Terroir
Shaanxi, unter anderem Xianyang und Jingyang, sowie Hunan; Anbaugebiet der Blätter gesondert prüfen. Abhängig von den Gärten des Rohmaterials. Abhängig von der Blattherkunft, nicht vom Ort des Pressens. Fa Hua benötigt passende Verarbeitungsbedingungen; ein trockenes Regionalklima allein reicht dafür nicht. Wählen Sie ein gekennzeichnetes Produkt mit bekanntem Hersteller und nachvollziehbarer Lagerung. Die Farbe von Sprenkeln allein bestimmt weder Pilzart noch Sicherheit; ihre Anzahl ersetzt keine Verkostung.
Blatt und Geschmack
trockenes Blatt: Meist ein brauner Ziegel aus Blättern und Stängeln mit goldfarbenen Sprenkeln im Inneren. Die Pressdichte variiert.
Duft im vorgewärmten Gefäß: Holziger oder kräutriger Duft mit Fermentationsnoten.
Duft nach dem Aufguss: Holz, getrocknete Kräuter und manchmal milde Pilznoten.
Geschmack: Milder Holz- und Kräutergeschmack, möglicherweise süßlich. Stärke und Herbheit hängen von Rohmaterial und Verarbeitung ab.
Abgang: Achten Sie auf verbleibende Süße und darauf, wie angenehm sich der Aufguss trinken lässt.
Eigenschaften
Traditionelle Einordnung: Fu Cha gilt traditionell als wärmend; das gehört zur traditionellen Vorstellung von Tee.
Wissenswertes: Pilzfermentation verändert Zusammensetzung und Aroma der Blätter. Die Kultur im Tee macht den Aufguss nicht automatisch zu einem probiotischen Präparat.
Beim Teetrinken: Nehmen Sie sich Zeit für mehrere Aufgüsse und wählen Sie die Stärke nach Ihrem Geschmack.
Koffein: Enthält Koffein. Goldene Blumen bedeuten weder wenig Koffein noch Eignung als Tee vor dem Schlafengehen.
Zubereitung
Ein vorgewärmter Gaiwan oder eine Kanne mit 150 ml. 5 g auf 150 ml bei 100 °C. Ein kleines Stück lösen, ohne es zu Staub zu zerdrücken. Ziehzeiten der aufeinanderfolgenden Aufgüsse: 25 s, 20 s, 30 s, 45 s, 60 s, 90 s.
Wann trinken
Morgens oder tagsüber. Besonders angenehm bei kühlem Wetter. Um dunklen Ziegeltee kennenzulernen. Datteln, schlichtes Gebäck oder ein Reisgericht. Am gemeinsamen Tisch oder bei einer Verkostung zu zweit
Worauf Sie achten können
- Betrachten Sie die Struktur eines kleinen Stücks.
- Vergleichen Sie den Duft der trockenen und nassen Blätter.
- Notieren Sie die Zubereitung, bei der Ihnen die Stärke am besten gefällt.
Fragen und Antworten
Wie bereitet man Fu Cha zu?
Ein vorgewärmter Gaiwan oder eine Kanne mit 150 ml. 5 g auf 150 ml bei 100 °C. Ein kleines Stück lösen, ohne es zu Staub zu zerdrücken. Ziehzeiten der aufeinanderfolgenden Aufgüsse: 25 s, 20 s, 30 s, 45 s, 60 s, 90 s.
Wie schmeckt Fu Cha?
Milder Holz- und Kräutergeschmack, möglicherweise süßlich. Stärke und Herbheit hängen von Rohmaterial und Verarbeitung ab.
Wie viel Koffein steckt in Fu Cha?
Enthält Koffein. Goldene Blumen bedeuten weder wenig Koffein noch Eignung als Tee vor dem Schlafengehen.
Was ist über Fu Cha noch wissenswert?
Pilzfermentation verändert Zusammensetzung und Aroma der Blätter. Die Kultur im Tee macht den Aufguss nicht automatisch zu einem probiotischen Präparat.
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