Qimen Hong Cha (Keemun) (祁門紅茶)
Archetyp: Orchidee im Eichenfass
Eine Orchidee, in einem Weinfass vergessen: eine Weintiefe, Veilchen, dunkle Trockenfrucht, eine eichige Süße.
Geschichte
Qi Men Hong Cha (im Westen Keemun) ist einer der „drei großen Roten Tees der Welt“ (zusammen mit ceylonesischem Uda Pussellawa und indischem Darjeeling). 1875 vom Beamten Hu Yuanlong geschaffen, der das Verfahren aus Fujian in den Kreis Qimen brachte. Das Blatt der heimischen Sorte Keimu ergibt eine einzigartige Verbindung — eine Weintiefe oben und eine Honigbasis unten. Er war die Lieblingsmischung englischer Teehäuser an der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert.
Terroir
Maßstab ist das Blatt vom Berg Lichishan. Der beste Keemun ist die Klasse „Mao Feng“: die erste Pflücke des feinen Blattes.
Blatt
Weinrose, schwarze Rosine, Veilchen, Schokolade, getrocknete Eiche lang, weinig, hinterlässt im Hals eine Orchidee im Weinfass
Eigenschaften
reich an Theaflavinen, aromatischen Aldehyden und natürlichen Zuckern; sanfte Anregung, gilt als einer der „kultiviertesten“ Roten edel, warm, in der oberen Brust; spürbar wie ein „Weinfenster“ mittel (40–55 mg)
Brau-Ritual
ein Porzellan-Gaiwan, 150 ml; 95 °C; 5 g / 150 ml. 10s — die erste Note: Weinrose, Veilchen; 12s — der Höhepunkt: schwarze Rosine, Schokolade, Eiche; 16s — eine lange Weintiefe; 25s — eine späte Spur — dunkle Trockenfrucht; 40s — das Finale — ein warmes Echo des Fasses.
Wann trinken
Tag und Abend. Herbst und Winter. fürs Schreiben, für ein feines Gespräch, wenn man eine Orchidee im Wein sucht