Wie viel Tee am Tag passt zu Ihnen?
Eine feste Tassenzahl für alle gibt es nicht. Schälchen, Becher und Literkanne liefern unterschiedliche Portionen, deren Stärke vom Rezept abhängt. Für die Gesundheit müssen Sie keine bestimmte Zahl erreichen.
Teeproben und Geschirr für eine vergleichende Verkostung.
Foto: Marcangela · CC BY-SA 3.0Einen gewöhnlichen Tag notieren
Schreiben Sie Teemenge, frische Blattportionen, weitere Aufgüsse und Uhrzeiten auf. Ergänzen Sie Kaffee, Energydrinks, Cola und andere Koffeinquellen. Liegen Herstellerdaten für Ihre Zubereitung vor, multiplizieren Sie diese Angaben mit der Zahl der getrunkenen Portionen. Ohne solche Angaben bleibt es eine Schätzung.
Bei Gongfu Blatt und Trinkmenge erfassen
Notieren Sie jede neue Blattportion und wie viel Aufguss Sie selbst trinken. Beim Teilen zählt nicht die ganze Kanne für Sie. Eine verlässliche Formel „5 g gleich 100 mg“ gibt es nicht: Blattgehalt und Extraktion variieren. Auch spätere Aufgüsse können Koffein enthalten.
Grenzen nicht als Ziele betrachten
Für die meisten gesunden Erwachsenen nennt die EFSA bis zu 400 mg täglich und bis zu 200 mg auf einmal als unbedenkliche Mengen. Beschwerden sind auch darunter möglich. In der Schwangerschaft gilt höchstens 200 mg täglich insgesamt. Erwachsenengrenzen gelten nicht für Kinder; bei Erkrankungen, Stillzeit und Medikamenten ist individuelle Beratung nötig.
Bei Beschwerden anpassen
Bei schlechtem Schlaf, Zittern, Unruhe oder Herzklopfen beenden Sie die Teerunde und reduzieren Sie weiteres Koffein. Gewohnheitsmäßig hohe Mengen verringern Sie am besten schrittweise. Nehmen Sie weniger Blatt, planen Sie weniger Teerunden oder wählen Sie entkoffeinierten Tee. Auch Weißtee, Shu und GABA-Tee können viel Koffein enthalten.
Fragen und Antworten
Zählt Tee zur Flüssigkeitsaufnahme?
Ja. Wasser löscht Durst ohne zusätzliches Koffein. Wenn Ihnen eine begrenzte Trinkmenge verordnet wurde, zählt Tee ebenfalls dazu.
Was tun bei Schwäche oder Schwindel?
Hören Sie auf zu trinken, setzen Sie sich und prüfen Sie Ihr Befinden. Halten Sie das nicht automatisch für harmlosen „Teerausch“. Bei Brustschmerz, Ohnmacht oder Atemnot brauchen Sie dringend medizinische Hilfe; wiederkehrende Beschwerden gehören ärztlich abgeklärt.
Tees zum Thema
Siehe auch
Allgemeine Informationen; bei Erkrankungen, Schwangerschaft oder Medikamenten ist individuelle ärztliche Beratung nötig.
Ratgeber zu chinesischem Tee